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Großer Blaulicht- und Sicherheitsempfang in Veitshöchheim

18.09.2018

Ein engagiertes Plädoyer für die Innere Sicherheit in Bayern hielt der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann am 17. September vor knapp 500 Menschen in den Mainfrankensälen, Veitshöchheim. Sein Dank galt den nahezu 500.000 Frauen und Männern, die sich im Ehren- und Hauptamt bei Feuerwehr, Rettungsdiensten, Katastrophenschutz, Zivilschutz und Polizei rund um die Uhr höchst engagiert für die Menschen in unserem Land einsetzen.

Herrmann stellte die bayerischen Leistungen im Bereich der Inneren Sicherheit heraus. Die Kriminalitätsrate im Freistaat sei im vergangenen Jahr nochmals deutlich gesunken. Bayern ist, so Herrmann, ein starker Staat, der seine Bürger schützt. Er ging zudem auf die Erfolge der verstärkten Kontrollen an und im Umfeld der Bayerischen Grenze ein. Allein an der österreichischen Grenze wurden in den letzten 12 Monaten 2.000 Straftäter festgenommen, die mit Haftbefehl gesucht wurden. Es gehe, so Herrmann, nicht um geschlossene Grenzen, sondern darum, Kontrolle darüber zu haben, wer in unser Land kommt.

Herrmann räumte ein, dass durch die vielfältige Einsatzbelastung der Polizei die Überstunden und persönliche Belastung der Beamtinnen und Beamten hoch sind. Durch 3.500 zusätzliche Stellen ist jedoch in den nächsten Jahren Entlastung bereits beschlossen. Er dankte hierbei auch dem örtlichen Abgeordneten Manfred Ländner, der als Vorsitzender des Innenausschuss im Parlament ein wichtiger und verlässlicher Partner für die Belange der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienstorganisationen ist.

In puncto Ehrenamt und freiwilligem Engagement ist der Freistaat Spitze in Deutschland. Diesen Einsatz der Menschen in Bayern unterstützt der Freistaat. So habe die Staatsregierung z.B. in den letzten fünf Jahren mehr als 184 Millionen Euro an Fördergeldern für Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern ausbezahlt. Davon flossen knapp 60 Millionen Euro in die drei Fränkischen Regierungsbezirke.

Das Ehrenamt hat in Bayern eine lange Tradition, macht unsere Heimat lebens- und liebenswert und trägt zum hohen Schutz- und Sicherheitsniveau in unserem Land bei. Rund 47 Prozent der Menschen über 14 Jahre, also fast 5,2 Millionen Menschen, sind ehrenamtlich tätig. In Zukunft möchten wir noch mehr Menschen für das Bürgerschaftliche Engagement gewinnen. Damit dies gelingt, setzt Bayerns Ehrenamtsstrategie auf den weiteren Ausbau der deutschlandweit einmaligen Infrastruktur für Bürgerschaftliches Engagement, auf eine Stärkung der Anerkennungskultur und auf eine beständige Weiterentwicklung mit neuen Ideen und Ansätzen.


Foto von links nach rechts: Simon Kneitz (CSU Ortsvorsitzender Veitshöchheim), Thomas Eberth (Vorsitzender CSU Kreisverband Würzburg-Land), Jürgen Götz (Bürgermeister Veitshöchheim), Staatsminister Joachim Herrmann, Rosa Behon (Kreisrätin), MdL Manfred Ländner und MdB Paul Lehrieder.

Manfred Ländner

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